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Die Öffentlichkeit schaut (wenn überhaupt!) in erster Linie auf gesellschaftspolitisch diskutierte Probleme des Tierschutzes wie Massentierhaltung, Tiertransporte usw.. Kaum Beachtung dagegen findet die Problematik der Haltung von Haustieren.
Nach Angaben des Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschland e.V. befanden sich 2002 in deutschen Haushalten: 5 Mio. Hunde, 7,2 Mio. Katzen, 5,8 Mio. Kleintiere, 4,9 Mio. Ziervögel, 1,9 Mio. Aquarien, 0,4 Mio. Terrarien und 1,7 Mio. Gartenteiche mit Fischbesatz.
Viele dieser Tiere führen ein nicht artgerechtes Leben. In Privathaushalten gibt es keine Tierschutzkontrollen, und man benötigt leider keinen Nachweis über die Befähigung zur Tierhaltung. Aus Unwissenheit, Desinteresse oder falsch verstandener Tierliebe werden Haustiere oft unwürdig gehalten, schlecht ernährt, behandelt oder zum Kinderspielzeug degradiert.
In Zoohandlungen und bei Haustierbesitzern befindet sich leider immer noch tierschutzwidriges Zubehör wie Hamsterkugeln aus Plastik, Stachelwürger und Stromstoßgeber für Hunde, Kugelgläser für Fische, runde Vogelkäfige
usw. (Liste unten als PDF-Download).
Um tierschutzwidrige Haustierhaltung zu vermeiden bedarf es in erster Linie Aufklärung. Thematisierung der artgerechten Haustierhaltung ist im Schulunterricht frühstmöglich anzuraten.

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§2 Tierschutzgesetz
"Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen und darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden."