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Der bei uns bekannteste Hamster ist wohl der Syrische Goldhamster. Er stammt aus den Wüsten Asiens und Syriens. Ein europäischer Verwandter des Goldhamsters
ist der bei uns vorkommende Feldhamster. Neben dem Goldhamster gibt es verschiedene Zwerghamsterarten, die aus Nordosteuropa und Nordasien stammen.
In ihrer Heimat leben Hamster in unterirdischen Erdhöhlen, die sie ausschließlich nachts verlassen, um auf Nahrungssuche Strecken von mehreren Kilometern zurückzulegen.

Hamster erreichen ein durchschnittliches Gewicht von ca. 130 g (kleine Arten entsprechend weniger), werden 6 bis 18 cm lang und erreichen ein Lebensalter von 2 bis max. 3 Jahren.
Goldhamster sind Einzelgänger; Artgenossen dulden sie nur als Jungtiere oder zur Paarungszeit.
Sie müssen daher alleine gehalten werden um Beißereien und Kämpfe zu vermeiden. Zwerghamster dagegen leben in der Natur und in Gefangenschaft gesellig und sollen paarweise oder als kleine Familienverbände gehalten werden.

Auch wenn Hamster oft sehr zahm werden, sind sie als Kindertiere nicht zu empfehlen. Hamster sind extrem nachtaktive Tiere. Kinder würden das Tier tagsüber immer wieder aus dem Schlaf aufwecken, um mit ihm zu spielen.
Das bedeutet für das Tier permanenten Stress und kann auf Dauer zu Krankheit und Verhaltensstörungen führen.
Viele Hamster, oft als "Kinderspielzeug" missbraucht, durchleben aus Unwissenheit ein erbärmlichrs Haustierdasein.

Link-Tipp
Speedy´s Hamsterseiten

bieten sehr ausführliche, tierschutzgerechte Informationen!
Informationen zu Hamsterrassen, Anschaffung, Haltung, Geschichte, sowie viele Downloads zum Käfig- und Zubehör-Selbstbau

Zoohandlungen bieten häufig tierschutzwidriges Hamsterzubehör an. Plastikkugeln, sogenannte Laufkugeln, in die man den Hamster zum "Freilauf" steckt, sind reine Tierquälerei!